Integrated Climate Data Center

Meeresoberflächensalzgehalt (SSS) von SMOS

SMOS Ozeanoberflächensalzgehaltsverteilung für Juli 2011.

CliSAP/KlimaCampus Produkt

Zugang

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Datenzugriff via Dateisystem: /data/icdc/ocean/smos_sss

 

Beschreibung

Ziel der ESA-Mission SMOS ist es, ein verbessertes Verständnis des globalen Wasserkreislaufs zu erlangen. Der globale Wasserkreislauf, d. h. die Transport- und Speicherprozesse in der Atmosphäre, im Ozean und an Land sind von fundamentaler Bedeutung für Wetter und Klima. Bestandteile des Wasserkreislaufs die mittels SMOS erfaßt werden können sind a) die Bodenfeuchte, b) der Oberflächensalzgehalt der Meere und c) die Dicke von dünnem (< 50 cm) Meereis.

SMOS ist ein polarumlaufender satellitengetragener, passiver Mikrowellensensor der im L-Band arbeitet (siehe http://www.smos.zmaw.de) Die von SMOS gemessenen Strahlungstemperaturen hängen von Oberflächentemperatur und -salzgehalt sowie der Aufrauhung der Wasseroberfläche durch Wind ab. Inverse Modellierung wird dazu verwendet, um mit zusätzlicher Kenntnis von Oberflächentemperatur und Windgeschwindigkeit den Oberflächensalzgehalt aus den SMOS L-Band Strahlungstemperaturmessungen abzuleiten. Die Messdatendichte erlaubt derzeit die Berechnung einer globalen Karte der Verteilung des Oberflächensalzgehaltes alle drei Tage.

Die hier verfügbaren Daten sind aus den inzwischen reprozessierten Retrievals hergestellt. Für die monatlichen Mittel wurden die Daten gefiltert und auf einem Gitter von 1x1 Grad gemittelt, wobei die Daten mit ihren reziproken Fehlern gewichtet wurden.
Die neuen Level 1 und Level2 Prozessoren, auf deren Grundlage auch die Reprozessierung stattfand,  sind seit Januar 2012 operationell.
Die Daten bis Dezember 2011 zeigen nun keinen lanzeitlichen Bias mehr, wenn ascending und descending swaths gemittelt werden, haben allerdings noch Defizite in einigen Regionen, wie dem Übergang von Küste zu Ozean oder Eis zu Ozean, in den Tropen und in Gebieten von erhöhtem RFI. Leider sind die Daten ab Februar 2012 wieder einem Bias unterworfen, der sich durch die Mittelung der ascending und descending swaths nicht herausmittelt. Scattering von galactic noise und direct sun radiation, die auch in der Berechnung der Ocean Target Transformation (OTT) eine Rolle spielen, werden anscheinend nicht korrekt berechnet (siehe dazu http://www.argans.co.uk/smos/pages/showcsv.php?name=technotes.csv&path=../docs/technotes/&caption=Technical%20notes).
Eine nächste  Reprozessierung ist geplant.

 

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Parameter

Name Einheit
SSS g/kg (Meeresoberflächensalzgehalt)
N Anzahl Messwerte pro Gitterzelle pro Monat

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Abdeckung, räumliche und zeitliche Auflösung

Zeitraum und zeitliche Auflösung

  • 02/2010 bis 12/2012
  • Monatlich

Räumliche Abdeckung und Auflösung:

  • Global
  • Räumliche Auflösung: 1.0° x 1.0°, kartesisches Gitter
  • Geographische Länge: -179.5°E bis 179.5°E
  • Geographische Breite: -89.5°N bis 89.5°N
  • Dimension: 180 Zeilen x 360 Spalten
  • Höhe: 0.0m

Format:

  • NetCDF

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Datenqualität

Die hier vorliegende Version 2 des SMOS-Salzgehalt-Datenprodukts beinhaltet Abschätzungen des RMS-Fehlers und des Bias. Die hier verfügbaren SSS-Daten sind mit Bojendaten und ARGO Floatdaten verglichen worden. Die Genauigkeit des Produkts liegt (global) bei 0.4 g/kg. Die Validierung der Daten mit den obersten Argo Daten ergab einen RMS Fehler von 0.35, wenn man die Daten aus Breiten von > 40 Grad von der  Validierung ausschliesst.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um eine erste Re-Prozessierung und damit immer noch um ein eher vorläufiges Produkt handelt.

Im LAS gezeigt und über unser Datenportal direkt verfügbar sind die Ergebnisse des Retrieval-Modells 1. Es gibt zwei weitere Retrievalmodelle; die hierzu gehörenden Daten bieten wir auf Anfrage ebenfalls gerne an. Siehe hierzu auch das ATBD in den Referenzen.

 

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Kontaktperson

Meike Sena-Martins
CliSAP / KlimaCampus / ICDC
Email: meike-sena.martins@we dont want spamzmaw.de

Stefan Kern
CliSAP / KlimaCampus / ICDC
Email: stefan.kern@we dont want spamzmaw.de

 

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Datenzitat

Bei Verwendung der Daten bitte nicht vergessen, sie zu zitieren:

The SMOS Ocean surface salinity data were distributed in netCDF format by the Integrated Climate Data Center (ICDC, http://icdc.zmaw.de) University of Hamburg, Hamburg, Germany.

 

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