|
Meereiskonzentrationsverteilung berechnet mit dem ASI Algorithmus aus AMSR-E Daten in der Nord- (links) und Süd- (rechts) Hemisphäre für den 27. September 2011. Aufgrund eines mechanischen Fehlers an der Antenne des AMSR-E Instruments wird es auf absehbare Zeit keine aktuellen ASI Algorithmus AMSR-E Eiskarten geben. Aber: Unter http://www.seaice.de werden täglich Near-Real-Time Meereiskonzentrationskarten auf Basis von ASI Algorithmus und SSM/IS Daten zur Verfügung gestellt.
ZugangEINGESCHRÄNKT nur im ZMAW Netzwerk bzw. mit CliSAP-Login zugreifbar Was heißt das? Datenzugriff via Filesystem: /data/icdc/ice_and_snow/asi_amsre_iceconc
BeschreibungDaten des Advanced Microwave Scanning Radiometer an Bord EOS (AMSR-E) wurden benutzt, um feiner aufgelöste Datensätze der prozentualen Meereisbedeckung auf einem polar-stereographischen Gitter mit 6.25 km Gitterzellengröße zu berechnen. Die hier verfügbaren Meereiskonzentrationsdaten wurden mit dem ARTIST Sea Ice (ASI) Algorithmus aus Strahlungstemperaturbeobachtungen der 89 GHz Kanäle des AMSR-E Sensors berechnet. Diese Kanäle haben eine bedeutend feinere räumliche Auflösung als die herkömmlich verwendeten Kanäle niedrigerer Frequenzen. In den Artikeln Kaleschke et al. (2001) und Spreen et al. (2008) ist der ASI Algorithmus beschrieben. Fehlerabschätzungen pro Gitterzelle sind bisher noch nicht in das Datenprodukt integriert. Parameter
Abdeckung, räumliche und zeitliche AuflösungZeitraum und zeitliche Auflösung:
Räumliche Abdeckung und Auflösung:
Format:
DatenqualitätDer Datensatz beinhaltet derzeit noch keine Fehlerabschätzungen. Es wurde jedoch eine ganze Anzahl von Vergleichen mit Schiffsbeobachtungen sowie unabhängigen Satellitendaten vorgenommen (siehe die unten aufgeführten Publikationen), deren Resultate das Potenzial dieser fein aufgelösten Meereiskonzentrationsdaten insbesondere für kompaktes Meereis hervorheben. Darüber hinaus wurden theoretische Untersuchungen zu den einzelnen Fehlerbeiträgen aus Sensorrauschen und/oder variierenden Umwelteinflüssen angestellt; diese sind in Spreen et al. (2008) nachzulesen. Wir merken an, dass die feinere räumliche Auflösung, die mit den AMSR-E 89GHz Kanälen und damit dem ASI Algorithmus erzielt wird, zum Teil mit einer höheren Unsicherheit in den berechneten Meereiskonzentrationen einher geht. Grund dafür ist die größere Sensitivität der 89 GHz Kanäle für Atmosphäreneinflüsse wie den Wasserdampf- oder Wolkenwassergehalt im Vergleich zu den sonst verwendeten 37 GHz oder 19 GHz Kanälen. Insbesondere in der Nähe der Eisrandzone können deshalb vermehrt Überschätzungen der Meereiskonzentration auftreten. KontaktpersonInnerhalb CliSAP / ICDC: Lars Kaleschke CliSAP / KlimaCampus / Institut für Meereskunde E-Mail: lars.kaleschke@zmaw.de und Stefan Kern CliSAP / KlimaCampus / ICDC E-Mail: stefan.kern@zmaw.de oder Gunnar Spreen Jet Propulsion Laboratory E-Mail: gunnar.spreen@jpl.nasa.gov ReferenzenDatenzitatBei Verwendung der Daten bitte wie folgt zitieren: "ASI Algorithm AMSR-E sea ice concentration were obtained for [PERIOD] from the Integrated Climate Data Center (ICDC, http://icdc.zmaw,de/), University of Hamburg, Hamburg, Germany, [Month, Year]" und die beiden Leitartikel Kaleschke et al. (2001) und Spreen et al. (2008) zitieren. |




