Re-Analyse / Synthese / EasyInitWährend man für die Atmosphäre dank langer Beobachtungszeitreihen am Boden und in der Luft sowie dank bildgebender und vertikal sondierender Satellitensensoren eine recht gute Vorstellung der drei-dimensionalen Struktur und Prozesse hat, sieht die Situation in den Ozeanen etwas dürftiger aus. Routinemessungen an festen Orten (wie an Land) sind auf schiffs- oder bodengestützte Sensoren beschränkt und Satellitenfernerkundung vermag in den meisten Fällen nur etwas über die Ozeanoberfläche auszusagen. Trotz des verstärkten Einsatzes von sogenannten "Floats" und "Driftern" während der letzten Dekade ist die Datendichte wesentlich geringer als an Land. Um trotzdem ein besseres Verständnis der drei-dimensionalen Struktur und Prozesse zu bekommen, gibt es genauso wie für die Atmosphäre auch für den Ozean Re-analysen. Diese haben allerdings weniger den Charakter eines numerischen Modells, das mittels Beobachtungsdaten "näher" an die Realität herangeführt wird, wie das für die Re-analysen der Atmosphäre der Fall ist, sondern hier handelt es sich um eine modell-gestützte Synthese der Beobachtungsdaten die hilft die bestehenden Lücken in den Beobachtungsdaten zu füllen und ein konsistentes Bild der Ozeane zu bekommen. Einen Überblick derartiger Synthesen gibt das Verzeichnis der Ozeansynthesen / EasyInit. |


