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Beispielkarten der Polynjenverteilung / Dünneisverteilung um die Antarktis für den 31. Juli 2007 (links) und den 2. August 2007 (rechts). Die Polynjen sind anhand der blauen (weitgehend offenes Wasser) und dunkel-cyanfarbenen (dünnes Eis, < 10-20 cm) Bereiche zu erkennen. Fokus liegt auf den Küstenpolynjen; Gebiete fernab der Küste sind ausmaskiert.
ZugangEINGESCHRÄNKT nur im ZMAW Netzwerk bzw. mit CliSAP-Login zugreifbar Was heißt das? Datenzugriff via Filesystem: /data/icdc/ice_and_snow/ssmi_polynya
BeschreibungDaten des Special Sensor Microwave / Imager (SSM/I) wurden benutzt, um Polynjen, das sind Gebiete offenen Wassers und/oder dünnen (< 20 cm) Meereises in Regionen, in denen normalerweise dickes Meereis anzutreffen ist, zu erkennen und zu kartieren. Dazu wurde ein Klassifikationsverfahren auf inter-sensor Differenzen korrigierte Strahlungstemperaturen der 37 und 85 GHz Kanäle des SSM/I (auf DMSP-Plattformen f10, f13, und f15) angewendet, um 3 Oberflächentypen zu identifizieren: Dickes Eis, dünnes Eis und offenes Wasser. Für jeden SSM/I-Überflug wurden regionale Polynjenverteilungskarten erstellt und nach einer Qualitätskontrolle zu Karten der täglichen winterlichen Polynjenverteilung der Antarktis zusammen geführt. Der hier bereit gestellte Datensatz (Version 01) beinhaltet die mittlere Polynjenverteilung sowie eine eher konservative Abschätzung der minimalen Polynjenverteilung pro Tag. In den Artikeln Markus and Burns (1995) und Hunewinkel et al. (1998) sind die Grundprinzipien des Verfahrens beschrieben. Kern et al. (2007) und dem Projektbericht sind die Details und Modifikationen zu entnehmen, die für ein die Antarktis umspannendes Retrieval der Polynjenfläche und -häufigkeit nötig waren.
Parameter
Abdeckung, räumliche und zeitliche AuflösungZeitraum und zeitliche Auflösung:
Räumliche Abdeckung und Auflösung:
Format:
Auf Anfrage gibt es Karten der täglichen Polynjenverteilung und der Polynjenverteilung einzelner Satellitenüberflüge (je nach Region bis zu 6 pro Tag) für die einzelnen verwendeten Unterregionen, wie z.B. das Rossmeer, auf dem gleichen Gitter mit gleicher Auflösung für den gleichen Zeitraum und ebenfalls im netCDF Format.
DatenqualitätDer Datensatz beinhaltet keine Fehlerabschätzungen*. Änderungen der Polynjenfläche sind im Mittel bis hinunter auf 50 km² detektierbar, die mittlere Genauigkeit liegt bei 80 km² - laut Markus and Burns (1995). Nach unseren Erfahrungen liegen beide Zahlen für die hier angebotenen Daten bei 200 km². Fehlerquellen sind (siehe dazu auch unten: Publikationen):
*) Die auf Anfrage beziehbaren täglichen Polynjenverteilungen der einzelnen Regionen beinhalten neben dem mittleren Komposit auch eine Abschätzung der maximalen und der minimalen Polynjenverteilung. **) Um diesen Einfluß zu vermeiden, wurden für diesen Datensatz wolkenfreie NOAA-AVHRR Satellitendaten dazu verwendet, um eine neue Küstenlinie mit 5 km Auflösung zu erstellen; diese ist in diesem Datensatz vorhanden. Es handelt sich dabei um eine dynamische Küstenlinie die alle zwei Jahre (1992-2004) aktualisiert worden ist. ReferenzenDatenzitatBei Verwendung der Daten bitte wie folgt zitieren: Kern, S. (2012) Antarctic daily winter-time polynya distribution from SSM/I brightness temperature data http://icdc.zmaw.de/polynya_ant.html , (years used), Integrated Climate Data Center (ICDC), CEN, University of Hamburg, Hamburg, Germany, Digital Media. PLUS den Artikel Kern et al., 2007 aus den Referenzen. |




