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Links: 5-Tageskomposit der globalen Bodenfeuchteverteilung aus EUMETSAT MetOp-ASCAT Daten für den 18. August 2007. Rechts: Retrieval-Unsicherheit. Rote Pixel kennzeichnen Bereiche die aufgrund fehlender Satellitendaten, Mischpixel oder Wetter- und/oder Vegetationseffekten ausmaskiert wurden. Pinkfarbene Pixel kennzeichnen Bereiche die aufgrund von Schneebedeckung, gefrorenem Boden oder Wassersättigung ausmaskiert wurden. Es reicht dass ein Tag des 5-Tagesintervalls oben genannte Features aufweist, um das entsprechende Pixel auszumaskieren. Flächen in schwarz über Land sind entweder Gewässer oder permanente Eiskappen. Oliv, hellblau und dunkelblau markieren niedrige, mittlere und hohe Bodenfeuchte bzw. Retrievalnoise. Blaue Bereiche in der rechten Abbildung kennzeichnen die Gegenden, in denen man der abgeleiteten Bodenfeuchte weniger Vertrauen schenken sollte (wie z.B. bei starker Topographie oder dichter Vegetation, siehe Südamerika).
ZugangUNEINGESCHRÄNKT Dieser Datensatz ist nur für eine eingeschränkte Nutzergruppe verfügbar, bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie auf diese Daten zugreifen möchten. EINGESCHRÄNKT nur im ZMAW Netzwerk bzw. mit CliSAP-Login zugreifbar Was heißt das? Datenzugriff via Filesystem /data/icdc/land/ascat_soilmoisture
BeschreibungFür den hier vorliegenden Datensatz wurden Rückstreuwerte gemessen (im C-Band) mit dem Advanced SCATterometer (ASCAT) an Bord des EUMETSAT MetOp Satelliten zunächst auf einen einheitlichen Einfallswinkel (40°) normiert (mit Hilfe eines Radarrückstreumodells). Der so normierte Radarrückstreuwert ist eine Funktion der Bodenfeuchte; niedrige Feuchte korrespondiert mit niedriger, hohe Feuchte mit hoher Radarrückstreuung. Die Rückstreuwerte werden für einen Bodenfeuchtebereich von 0% (komplett trocken) bis 100% (nass, kein weiteres Wasser kann mehr aufgenommen werden) skaliert. Die erhaltenen relativen Werte der Bodenfeuchte sind in etwa repräsentativ für die obersten 5 cm des Bodens. Eine Kurzinformation gibt es im Datenblatt, für Details empfehlen wir die Referenzen (siehe unten). Es handelt sich hier um Version 2.0 des Produkts. Die Daten liegen vor für die Jahre 2007-2011. Wir bieten sie hier als 5-Tageskomposit an, um eine möglichst lückenlose Datenabdeckung zu gewährleisten. Zudem haben wir die Daten auf ein einfaches, zylindrisches Gitter projeziert (siehe Sektion: Räumliche und zeitliche Auflösung). Die Originaldaten basieren auf einzelnen Satellitenüberflügen und sind in 5° x 5° Kacheln als Zeitreihen für 12.5 km x 12.5 km große Gitterzellen organisiert. Auf Anfrage stellen wir auch die Originaldaten zu Verfügung.
Parameter
Abdeckung, räumliche und zeitliche AuflösungZeitraum und zeitliche Auflösung:
Räumliche Abdeckung und Auflösung:
Format:
Die Originaldaten liegen für jede 12.5 km Gitterzelle als Zeitserien auf 5° x 5° Kacheln organisiert in einem Binärformat vor
DatenqualitätDer Datensatz enthält eine ganze Anzahl an Qualitätskennzahlen. Zum einen beinhaltet er den Retrievalfehler. Dieser basiert auf der durch Gaußsche Fehlerfortpflanzung aus den Fehlern der Eingabeparameter und -größen berechneten Unsicherheit der erhaltenen Bodenfeuchte. Fehler dieser Parameter und Größen sind z. B. die Variabilität der Radarrückstreuwerte durch Sensorrauschen und die Variabilität der Sensitivität der Radarrückstreuwerte auf die Bodenfeuchte für verschiedene Boden- und Vegetationstypen. Es ist anzumerken, dass insbesondere in den polaren Regionen und in Gebieten dichter Vegetation (z. B. für die Regenwälder Südamerikas) die hier verwendete Methode zur Ableitung der Bodenfeuchte an ihre Grenzen stößt; häufig sind diese Gebiete daher als "nicht nutzbar" ausmaskiert bzw. zeigen einen großen Retrievalfehler. Über Schnee, Eis, gefrorenem Boden und Feuchtgebieten, wie z. B. Gewässern, ist eine Berechnung der Bodenfeuchte nicht möglich. Um möglicherweise zweifelhafte Bodenfeuchtewerte besser identifizieren zu können, beinhaltet das Produkt die prozentuale Bedeckung jeder Gitterzelle mit Schnee, gefrorenem Boden und Feuchtgebieten (letztere sind statisch, d.h. für den kompletten Datensatz konstant wohingegen die ersten beiden Parameter tägliche Werte einer Klimatologie sind.) Probleme bei der Bodenfeuchteberechnung bereiten ausserdem Gebiete mit stark variabler Topographie, weil hier der Einfallswinkel lokal sehr unterschiedlich sein kann. Das bereitet Probleme bei der Normierung auf einen einheitlichen Einfallswinkel und damit bei der Bodenfeuchteberechnung. Deshalb beinhaltet der Datensatz zusätzlich ein Maß für die Komplexität der Topographie: Die normierte Standardabweichung der Höhe pro Gitterzelle in Prozent. Für Details empfehlen wir die Referenzen (siehe unten).
KontaktpersonWolfgang Wagner Institute of Photogrammetry and Remote Sensing (IPF) Vienna University of Technology (TU Wien) E-Mail: ww@ipf.tuwien.ac.at
Stefan Kern ICDC, CliSAP, Universität Hamburg E-Mail: stefan.kern@zmaw.de
DatenzitatBitte folgendes Datenzitat verwenden: ASCAT Soil Moisture 2007-2010, Institute of Photogrammetry and Remote Sensing (IPF), Vienna Institute of Technology (TU Wien), Vienna, Austria, provided as 5-Day composites by: Integrated Climate Data Centre (ICDC, icdc.zmaw.de), University of Hamburg, Hamburg, Germany.
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